Jobguide PROFESSIONAL_d521

In Fach- aufsätzen mit Abbildungen punkten Wer imRahmen seiner Berufs- tätigkeit wissenschaftliche Arbeiten verfasst oder nebenbei promoviert, tut gut daran, in seineWerke viele Abbildungen einzubauen. Das lässt sich aus einer Studie der University of Washington folgern. Die US-amerikanischen Forscher haben untersucht, ob Fachaufsätze, in denenmehr Di- agramme oder Tabellen benutzt wurden, eine größere wissen- schaftliche Tragweite entwi- ckelten als Arbeitenmit weniger Abbildungen. Und siehe da: Die Texte, die mehr visuelle Informa- tionen enthielten, wurden in der Fachwelt häufiger zitiert. Warum das so ist, ist noch nicht geklärt. Zum einen kann es sein, dass Texte dadurch besser verstanden und deshalb öfter aufgegriffen werden. Zum anderen wäre es möglich, dass besonders innovative Arbeiten ohnehinmehr erklärende Abbil- dungen erfordern und die Texte eher wegen des Themas stärker die Runde machen. Unterstellt man ersteren Erklä- rungsansatz, wäre es für Autoren wissenschaftlicher Arbeiten tatsächlich sinnvoll, mehr mit Abbildungen zu arbeiten. Heise Online Dax-Bosse ticken alle gleich Career Wie ein Kontrollfreak das Delegieren lernt Manche Menschen bekommen den lieben langen Bürotag allein deshalb wenig getan, weil sie schlecht abgeben können und für ihr Seelenheil alles selbst machen müssen. Die gute Nachricht: Delegieren lässt sich lernen. Das zeigt das US-Karrieremagazin Fast Company in einem Bei- trag. Danach sind Kontrollzwänge und der Wunsch, immer alles selbst zu erledigen, typisch für Perfektionisten. Sie beherrscht die unter- schwellige Angst, dass „die anderen“ eine Aufgabe bestimmt nicht so gut erledigen können, dass sie den eigenen Standards genügt. Diese Einstellung ist gut und schön, solange man sie sich zeitlich und nervlich leisten kann. Doch in der Regel sind die moderne Arbeitswelt und das Arbeitspensum darauf angelegt, dass man sie gemeinsam bewältigt. Und auch Perfektionisten können das in wenigen Schritten lernen, stellt Fast Company fest: g Feststellen, was einen vomDelegieren abhält: Ist es die Angst, Kontrolle abzugeben? Oder Misstrauen anderen Gegenüber? Oder das schlichte Unver- mögen, die anstehende Aufgabe anderen ordentlich zu erklären? Wer weiß, was ihn konkret belastet, kann es besser angehen. Tipp: Die Befürchtungen aufschreiben. Welche schlimmen Dinge würden passieren, wenn man Aufgabe xy abgibt? g Nachrechnen, was es kostet, alles selbst zu machen. Manche Gehälter sind einfach höher als andere. Und wenn hochbezahlte Menschen Zeit in Arbeiten investieren, die auch weniger gut bezahlte Menschen hinbekommen, dann ist das einfach unwirtschaftlich. Manchmal hilft schon allein diese Einsicht. g Die richtige Person ausgucken. Das beste Ergebnis kommt heraus, wenn man an die Per- son delegiert, die die passendsten Kenntnisse für den Job hat. Das erspart einem eine Menge Micromanagement. g Qualitätsstandards festlegen. In einer Checkliste lassen sich alle Punkte vermerken, die man erledigt haben möchte. g Nur das Ergebnis vorgeben, nicht denWeg dorthin. Dann fällt es dem Beauftragten leichter, die Aufgabe nach seiner Facon zu erledigen. g Zeit nehmen für gutes Erklären. Nur wer seine Aufgabe gut verstanden hat, kann sie auch passend abliefern. g Pannen einkalkulieren. Weil immer etwas passiert, lohnt es sich, so etwas im Zeitplan und in den eigenen Erwartungen einzuplanen. Quelle: Fast Company Die Chefs der führenden deutschen Unternehmen sind menschlich alle vom gleichen Schlag. Das stellte eine Studie der German Graduate School of Management & Law in Heilbronn fest. Die Forscher ließen die Steckbriefe der Dax 30-Lenker anonym bewerten, analysierten Eigeneinschätzungen und die Meinung von Berufskollegen. Das Ergebnis: Der Dax-30-CEO ist eher konservativ, weniger experimentierfreudig, eher introvertiert, weniger gesprächig, emotional stabil, belastbar und ausgeglichen. Von Querdenkern und Visionären à la Steve Jobs keine Spur. Die Vorstände erwiesen sich darüber hinaus imVergleich zur Durchschnittsbevölkerung als überdurchschnittlich leistungsstark, ehrgeizig, zielstrebig und gewissen- haft. Und imUnterschied zu anderen Vertretern seiner Altersgruppe ist ein Dax-CEO kein Teamplayer und emotional hart. Gerade in diesen beiden Eigenschaften sehen die Forscher die Hauptfaktoren dafür, ob es ein Manager in einen Spitzenposten schafft oder nicht. Denn diese Qualitäten werden tatsächlich gebraucht, stellt die Wirtschaftswoche mit Bezug auf die Studie fest: Danach verbringen Topmanager 40 Prozent ihres Tages damit, ihren Stuhl zu sichern und ihre Position auszubauen. Quelle: Wirtschaftswoche Jobguide

RkJQdWJsaXNoZXIy NTYxMjE=